Zwei kostenlose Online-Sitzungen mit fundierter Forschung, praktischen Übungen und interaktiven Diskussionen rund um Haustiere und soziale Verbindungen.
Unsere Webinar-Reihe besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Sitzungen, die jeweils 60 bis 75 Minuten dauern. Jede Sitzung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen, sodass die Teilnehmer konkretes Wissen für ihren Alltag mitnehmen. Die Veranstaltungen finden online statt, sodass eine Teilnahme bequem von zu Hause aus möglich ist. Beide Sitzungen beginnen pünktlich um 19:00 Uhr MEZ und sind für alle Interessierten ohne vorherige Fachkenntnisse geeignet.
Fundierte Präsentationen durch unseren Fachexperten für Mensch-Tier-Interaktion und Sozialpsychologie.
Reale Geschichten und Erfahrungsberichte von Familien, die durch Haustiere ihr Sozialleben bereichert haben.
Interaktive Aktivitäten, die das Gelernte direkt erfahrbar machen und zum Mitmachen einladen.
Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und in den direkten Austausch mit dem Experten zu treten.
Sitzung 1
Die erste Sitzung widmet sich der Frage, wie Haustiere ganz natürlich soziale Begegnungen ermöglichen und fördern. Wer regelmäßig mit dem Hund spazieren geht oder sich in einem Tierverein engagiert, kennt das Phänomen: Gespräche entstehen wie von selbst, Nachbarn werden zu Freunden, und neue Kontakte ergeben sich fast nebenbei. Forschungsergebnisse belegen, dass Tierbesitzer im Durchschnitt mehr soziale Kontakte pflegen als Menschen ohne Haustiere. In dieser Sitzung analysieren wir die Mechanismen hinter diesen Verbindungen, betrachten unterschiedliche Formen des sozialen Engagements und erarbeiten gemeinsam Strategien, um diese Dynamiken bewusst für das eigene Sozialleben zu nutzen.
Hundeparks in deutschen Städten haben sich zu wichtigen Treffpunkten entwickelt, an denen sich Tierhalter regelmäßig begegnen. Wir untersuchen, welche Orte und Aktivitäten besonders geeignet sind, um nachhaltige Kontakte zu knüpfen. Dazu gehören Hundeschulen, Tierheime, Wandergruppen und lokale Tierschutzvereine, die alle als Plattformen für gemeinschaftliches Engagement dienen. Ehrenamtliches Engagement im Tierschutz bietet zusätzlich die Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen und gemeinsam an sinnvollen Projekten mitzuwirken.
Der regelmäßige Umgang mit Tieren schult die nonverbale Wahrnehmung, fördert Geduld und stärkt die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse anderer einzugehen. Diese Kompetenzen übertragen sich direkt auf zwischenmenschliche Beziehungen. Kinder lernen durch den Umgang mit dem Familientier Verantwortung und Empathie, während Erwachsene in Gesprächen über ihre Haustiere oft leichter persönliche Themen ansprechen und Gesprächsbarrieren überwinden.
Haustiere bringen Familienmitglieder zusammen, sei es beim gemeinsamen Spaziergang, bei der Pflege oder beim Spielen. Diese geteilten Erlebnisse schaffen Gesprächsanlässe und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl über Generationen hinweg. Wir besprechen konkrete Aktivitäten, die Familien in Deutschland in ihren Alltag integrieren können, darunter gemeinsames Training, Naturausflüge und kreative Projekte rund um das Haustier.
Anhand realer Beispiele aus deutschen Haushalten zeigen wir, wie Tierbesitzer ihr soziales Umfeld erweitert haben. Die Teilnehmer arbeiten in kurzen Übungen an eigenen Strategien, um die sozialen Potenziale der Haustierhaltung bewusster zu nutzen. Dabei stehen praxistaugliche Ansätze im Vordergrund, die unmittelbar im Alltag angewendet werden können.
Sitzung 2
Die zweite Sitzung baut auf den Erkenntnissen der ersten auf und richtet den Blick auf die langfristigen Auswirkungen, die Haustiere auf soziale Netzwerke, berufliche Chancen und die persönliche Entwicklung haben. Wir betrachten, wie sich aus anfänglichen Begegnungen im Hundepark dauerhafte Freundschaften und sogar berufliche Partnerschaften entwickeln können. Die Forschung zeigt, dass Menschen, die über Haustiere Kontakte knüpfen, häufig stabilere und diversere Netzwerke aufbauen. Anhand konkreter Erfolgsgeschichten aus deutschen Familien machen wir diese Zusammenhänge greifbar und laden die Teilnehmer zu einer offenen Diskussionsrunde ein.
Haustierbesitzer berichten häufig, dass sich ihr Bekanntenkreis durch die gemeinsame Tierhaltung spürbar erweitert hat. Wir analysieren, welche Faktoren dazu beitragen, dass aus flüchtigen Begegnungen echte Freundschaften werden, und welche Rolle regelmäßige Routinen wie tägliche Spaziergänge dabei spielen. Besonders in städtischen Gebieten, in denen Nachbarschaftskontakte oft oberflächlich bleiben, können Haustiere eine Brücke zwischen Menschen schlagen.
Die Verbindung von Tierliebe und beruflichem Networking mag überraschen, doch zahlreiche Beispiele zeigen, wie aus geteilter Leidenschaft geschäftliche Kooperationen entstehen. Von Hundetrainern, die in ihren Kursen Unternehmer zusammenbringen, bis hin zu Tierschutzvereinen, deren Mitglieder beruflich voneinander profitieren. Wir beleuchten diese Schnittstelle und zeigen auf, wie Sie tiergestützte Aktivitäten gezielt für Ihre professionelle Entwicklung nutzen können.
In dieser Sektion teilen wir dokumentierte Erfahrungsberichte von Familien aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Von der alleinerziehenden Mutter, die durch den Hundesportverein ein unterstützendes Netzwerk fand, bis zur Seniorengruppe, die sich durch gemeinsame Katzenpflege regelmäßig trifft. Diese Geschichten verdeutlichen die vielfältigen Wege, auf denen Haustiere das Sozialleben positiv verändern.
Den Abschluss bildet eine ausführliche Fragerunde, in der Teilnehmer ihre persönlichen Erfahrungen teilen und direkt mit dem Experten in den Dialog treten können. Ob spezifische Fragen zur eigenen Situation oder allgemeine Diskussionspunkte: Dieser interaktive Teil macht die Webinar-Reihe zu einem lebendigen und persönlichen Bildungserlebnis.
Begrüßung und Einführung
Vorstellung des Experten, Überblick über die Inhalte und Ziele der Sitzung
Vortrag: Soziale Dynamiken bei Tierbesitzern
Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Grundlagen der Mensch-Tier-Interaktion
Fallstudien und Praxisbeispiele
Reale Geschichten aus Hundeparks, Vereinen und Familien in Deutschland
Interaktive Übung
Gemeinsame Erarbeitung persönlicher Strategien für soziales Engagement
Zusammenfassung und Ausblick
Kernpunkte der Sitzung und Vorschau auf Sitzung 2
Rückblick und Einstieg
Zusammenfassung der ersten Sitzung und Einführung in die neuen Themen
Vortrag: Netzwerke und Karrierechancen
Wie Tieraktivitäten langfristige persönliche und berufliche Vorteile schaffen
Erfolgsgeschichten deutscher Familien
Dokumentierte Erfahrungsberichte und deren Analyse
Interaktive Fragerunde
Offene Diskussion mit dem Experten und Erfahrungsaustausch
Abschluss und Ressourcen
Zusammenfassung, weiterführende Literatur und Verabschiedung
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Menschen in Deutschland, die sich für die sozialen Auswirkungen der Haustierhaltung interessieren. Vorwissen in Psychologie oder Tierverhalten ist nicht erforderlich.
Eltern, die gemeinsame Aktivitäten mit ihren Kindern und Haustieren sinnvoll gestalten möchten und dabei den Familienzusammenhalt stärken wollen.
Menschen, die kürzlich in eine neue Stadt gezogen sind und über die Haustierhaltung Anschluss in ihrer Nachbarschaft finden möchten.
Alleinstehende und ältere Menschen, die durch ihr Haustier soziale Kontakte pflegen und neue Bekanntschaften schließen möchten.
Fachkräfte, die verstehen möchten, wie der Umgang mit Tieren die soziale Entwicklung und Kommunikationsfähigkeit von Kindern fördert.
Freiwillige Helfer in Tierheimen und Tierschutzorganisationen, die die sozialen Aspekte ihrer Arbeit besser einordnen möchten.
Alle, die sich für die Forschung zur Mensch-Tier-Interaktion interessieren und ihr Wissen erweitern wollen, unabhängig von Vorkenntnissen.
Registrieren Sie sich für unsere kostenlose Webinar-Reihe und erhalten Sie alle Zugangsinformationen direkt per E-Mail. Die Teilnahme ist unverbindlich und ohne Kosten.
Alle Materialien werden ausschließlich zu Bildungszwecken bereitgestellt. Die Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und stellen keine professionelle Beratung dar.
Das Webinar dient ausschließlich Bildungszwecken. Der eingeladene Experte nimmt als Gastbeitragender teil.